Bin-Picking / Griff aus der Kiste


In nahezu allen Verarbeitungs- und Fertigungsbetrieben werden Werkstücke und Rohteile als Schüttgut angeliefert. Das lageorientierte Bereitstellen für die Weiterver- bzw. Bearbeitung in den Folgeprozessen erfolgt meist manuell unter kostenintensiven und/oder für den Mitarbeiter monotonen, ergonomisch ungünstigen Verfahren.

Mixpac Test_200px“Bin-Picking”-Systeme vereinen hohe Flexibilität und eine wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung durch einen kontinuierlichen Prozess, hohe Produktivität und daraus resultierender Stückkostenreduzierung. Klocke  Engineering als einer der führenden Integrationspartner für intelligente Robotersysteme in Norddeutschland bietet seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen für seine individuellen Bedürfnisse und Prozessanforderungen. Wir arbeiten sowohl in der Roboter- als auch in der Bin-Picking-Technologie mit marktführenden Anbietern zusammen, die ein kontinuierliches Entwicklungspotenzial sicherstellen und greifen somit auf den jeweils aktuellen verfügbaren, technologischen Stand zurück. Somit versetzen wir unsere Kunden in die Lage, technologisch führende Prozesse zu realisieren.

Unsere komplexen Anlagen sind steuerungstechnisch mit einer benutzerfreundlichen, intuitiven Bedienoberfläche ausgestattet, die dem Einrichter ein schnelles Einlernen neuer Werkstückkonfigurationen ermöglicht. Hierbei werden Werkstück, Ladungsträger und Roboterdaten unter Zuhilfenahme vorhandener CAD-Modelle und übersichtlich gestalteten Eingabemenues in den Prozess eingestellt. Störkonturen zum Beispiel durch deformierte Ladungsträger oder Anlagenperipherie werden systematisch ausgeblendet; der Einrichter wird somit zu einer für den Prozess optimierten und kollisionsfreien Entnahme- und Ablagestrategie geführt. Alle diese Merkmale ermöglichen, wenn erforderlich, die Ausführung kurzer Zykluszeiten

 

Der Prozess

Eine typische Bin-Picking-Zelle hier ausgeführt als kooperativer Arbeitsplatz mit Sicherheitsscanner:

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Der Einrichtungsprozess erfolgt über eine intuitiv ausgerichtete Bedienoberfläche der Software, die ein schnelles und prozesssicheres Einstellen der Parameter des Bin-Picking-Prozesses gewährleistet.

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Ein Scan mit Laserlinien bzw. Streifenmuster wird mit Kameras, die aus unterschiedlichen Richtungen auf die Szene ausgerichtet sind, fotografiert. Die Software bildet aus den gewonnenen Daten eine Datenwolke, welche mit dem eingelernten CAD-file des zu detektierenden Werkstücks abgeglichen wird und generiert daraus einen Datensatz mit Koordinaten, der den Robotergreifer sicher in eine Greifpose bringt. Es können verschiedene Greifposen generiert werden, die einen sicheren Prozess ohne Kollision mit dem Behälter gewährleisten.

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Greifer_400Für den Bin-Picking-Prozess ist eine sorgfältige Greiferplanung ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Greifergewicht, kompakte Bauweise und ein sicherer Greif- und Entnahmeprozess sind wesentliche Merkmale. Je nach Werkstück sind teilweise komplexe Ausführungen notwendig.

 


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